Rollenbilder, Monogamie, Patriarchat: Bianca Jankovskas Debüt »Fuckgirl« behandelt die Themen unserer Zeit – und kommt auch noch irre hip daher. Nur: Wohin führt das?
Eine Heldin, die an 007 erinnert. Ein Analyst, der Chinas Interessen enttarnt. Und eine Spionin, auf die ein Killer angesetzt wird. Im Roman »Dunkelmann« zeigt Lars Findsen, dass dänische Krimis nicht hygge sein müssen.
Ildikó von Kürthy war zwölf, als zum ersten Mal die Angst kam. Es folgte jahrzehntelange Therapie, ohne Erfolg. Was der Bestsellerautorin geholfen hat.
Er erkannte die Deutschen als die Nazis, die sie waren. Er wurde das Gesicht des revolutionären Mai 1968 und Politiker mit Einfluss: Nun legt Daniel Cohn-Bendit ein Buch über sein Leben vor. Lohnt sich die Lektüre?
Christoph Peters erzählt in seinem neuen Roman von einem Alkoholiker, der sich fürs Leben entscheidet. Mit intimer Kenntnis schildert er den Entzug mit seinen unschönen Details – und vermittelt dabei vor allem eines: Hoffnung.
Don DeLillo greift in seinen Romanen die großen Fragen Amerikas auf. In den Achtzigern schrieb er allerdings eine Eishockeysatire – und verleugnete sie. Durch den Hype um die Serie »Heated Rivalry« wurde sie wiederentdeckt.
Der Umsatzrückgang in der Buchbranche und die Skandale um Kulturstaatsminister Wolfram Weimer können ihr nichts anhaben: Die Leipziger Buchmesse hat 2026 einen Besucherrekord aufgestellt.
Junge Menschen lesen nur kurze Texte? Blödsinn, sagt Heinke Hager, Geschäftsführerin der Literaturagentur Graf & Graf. Hier erklärt sie, warum derzeit ausgerechnet Historienstoffe beliebt sind. Und richtig dicke Romane.
Auf der Buchmesse in Leipzig reden alle über Wolfram Weimer. Der lässt sich aber (fast) nicht blicken – außer einmal. Beobachtung eines irren Auftritts.
Nächste Eskalation beim Eklat um den Buchhandelspreis: In einem Interview nennt Wolfram Weimer Ladenbetreiber »politische Extremisten« – die klagen jetzt auf Unterlassung.
Stefan Gärtners Roman »Hotel Drei Jahreszeiten« führt vier sehr unterschiedliche Menschen auf einer Reise Richtung Portugal zusammen – als ebenso komisches wie tiefsinniges Sprachkunstwerk.
Der große portugiesische Schriftsteller António Lobo Antunes ist gestorben – gerade erst ist einer seiner Romane auf Deutsch erschienen. Was werde ich nur ohne ihn lesen?
Putin gratuliert, die SPD resigniert und (fast) ganz Deutschland motzt über die Spritpreise. So sehen die Cartoonisten Thomas Plaßmann, Klaus Stuttmann und Leonard Riegel das aktuelle Geschehen. Die Cartoons der Woche.
»Die Welt hat einen intellektuellen Giganten verloren«: Deutschlands wichtigste Politiker und Intellektuelle erinnern sich an Jürgen Habermas – von Friedrich Merz über Herfried Münkler bis Rachel Salamander.
In Parlamenten, Hörsälen, den Untiefen der Feuilleton-Debatten: Jürgen Habermas glaubte an die Kraft des besseren Arguments und prägte die geistige Entwicklung der Bundesrepublik. Ein Rückblick in Bildern.
In »Wie kann sie nur?« schreibt Sophie Passmann über Frauen im Internet. Und meint dabei vor allem sich selbst.
Egal, ob es Linke oder Rechte trifft – dass ein Geheimdienst Kulturschaffende durchleuchtet, ist immer eine schlechte Idee.
Nach dem Ausschluss dreier Läden vom Buchhandlungspreis wird Wolfram Weimer mit Täuschungsvorwürfen konfrontiert. Sein Haus weist sie zurück. Der Linkenpolitiker David Schliesing verlangt den Rücktritt des Kulturstaatsministers.
Nach Kritik am Ausschluss dreier linker Buchläden vom Buchhandlungspreis erklärt der Kulturstaatsminister, warum das sogenannte Haber-Verfahren zum Einsatz kam – und wie damit künftig umgegangen werden soll.
Der Buchhandlungspreis sollte in diesem Jahr ohne drei linke Geschäfte stattfinden. Ein Sprecher von Wolfram Weimer sprach von angeblich »verfassungsschutzrelevanten Erkenntnissen«. Jetzt fällt die Veranstaltung aus.